LED Videoleuchte - Der Tuber

Die beste LED Videoleuchte für YouTube

Soll ich eine LED Videoleuchte, ein Softbox-Set oder Ringlichter für meine YouTube Videos benutzen? Was ist am günstigsten und am besten?

Da mich solche und ähnliche Fragen ziemlich oft erreichen, stelle ich dir hier und heute mein Lieblings-Low-Budget Videolicht vor.

Was ist mir wichtig bei einer Videoleuchte?

Das wichtigste bei einem Videolicht ist mir die Flexibilität. Und das bedeutet, ich achte besonders auf drei Sachen:

  1. Akku- und Netzbetrieb: Egal ob im Studio, am Set auf einem Dach oder draußen im Wald – die Videoleuchte soll immer einsatzbereit sein.
  2. Einfacher Auf- und Abbau: Sie muss schnell und einfach einsatzbereit sein.
  3. Klein und leicht: Das Licht soll (mit allem Zubehör) ohne Probleme in eine kleine Tasche passen.

Um all diese Kriterien zu erfüllen, habe ich mich für eine LED Videoleuchte entschieden. Denn die meisten Dauerlicht Softbox-Sets von z.B. eBay sind sperriger im Umfang, komplizierter im Aufbau und können nur mit Netzstrom betrieben werden. Das heißt, man könnte sie nur mit einem Generator unterwegs verwenden.

Meine LED Videoleuchte

Ich habe mich für die Yongnuo YN300 III entschieden. Der chinesische Hersteller Yongnuo ist vor allem für seine günstigen und trotzdem recht hochwertigen Aufsteckblitze bei semiprofessionellen Fotografen beliebt.

LED Videoleuchte - Der Tuber

Die Videoleuchte besteht aus 300 LED’s, ist stufenlos dimmbar und zusätzlich per Fernbedienung oder Smartphone App zu steuern. Das klingt zwar ein bisschen nach Schnick­schnack, ist aber beim Drehen gar nicht so unpraktisch. Gerade wenn man mehrere dieser Leuchten verwendet, kann man so schnell und flexibel die Lichtsetzung beeinflussen.

Mein Tipp: nimm unbedingt die 5500k Tageslicht-Leuchte und nicht die verstellbare Version (3200K-5500K). Die Helligkeit halbiert sich nämlich bei der verstellbaren Leuchte und wenn du wirklich mal Kunstlicht brauchen solltest, verwende liebe eine Korrekturfolie.

Mein Licht-Setup

Um das LED-Licht optimal verwenden zu können braucht es natürlich noch etwas Zubehör. Im Lieferumfang sind zwar ein Blitzschuhadapter, eine Stativplatte, ein Handgriff und ein paar Korrektur-„Folien“ dabei, aber leider kein Akku oder Netzadapter.

Als Netzteil wird das von Yongnuo empfohlen, es sollte aber auch mit jedem anderen 8V Netzteil (mit 5A) funktionieren. Für den Akkubetrieb nehme ich die großen Sony NP-F970 (bzw. gute Nachbildungen). Natürlich gibt es aber auch günstigere Alternativen.

Für Zuhause oder im Studio brauchst du natürlich noch ein Stativ. Für so ein kleines und leichtes Licht reicht da ein sehr einfaches Modell. Anstelle einer Softbox verwende ich einen super praktischen Durchlichtschirm. Der ist extrem leicht und flexibel zu handhaben – einfach aufspannen und losdrehen. Und um das alles zusammen zu bauen, benötigst du zu guter Letzt noch ein Blitzschuh-Adapter mit Schirmhalter.

LED Videoleuchte - Der Tuber

Das ganze Stativ-Setup gibt es aber auch hin und wieder als Bundle-Angebot. Hier solltest du einfach ein wenig suchen und die Preise vergleichen.

Alles in allem gibt es mein Licht-Equipment zu einem Preis von etwa 120 – 150 €. Das ist sicherlich nicht so günstig wie die Softbox-Bundles bei eBay, bietet dafür aber einige Vorteile:

  1. Auch für Außeneinsätze zu verwenden
  2. Super stromsparende LED Technologie (keinerlei Wärmeentwicklung)
  3. Klein und flexibel
  4. Absolut geräuschlos
  5. Stufenlos dimmbar
  6. inkl. Fernbedienung und Smartphone App

Und so sieht das ganze im Einsatz aus:

LED Videoleuchte - Der Tuber

LED Videoleuchte - Der Tuber

Am Set für ein Interview-Dreh

Noch ein Tipp: Verwende etwas Frost oder Diffusion Folie (oder zur Not Butterbrotpapier) wenn du die Videoleuchte unterwegs verwendest. So bekommst du ein super weiches Flächenlicht.

LED Videoleuchte - Der Tuber

Ich habe drei dieser LED Videoleuchten im Einsatz und kann so fast jede Videoproduktion optimal beleuchten. Es handelt sich hier also um ein Produkt, welches ich uneingeschränkt und aus erster Hand empfehlen kann!

Was verwendest du denn bisher für ein Licht? Und was sind deine Erfahrungen damit? Ich freue mich über einen Kommentar.

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2 Kommentare
  • Zarah
    schrieb um 11:45h, 21 September Antworten

    Danke für den Tipp 🙂

  • YouTuber
    schrieb um 14:57h, 10 Januar Antworten

    Sehr guter Beitrag!
    Da kann ich einiges draus lernen.
    Macht weiter so,
    Beste Grüße
    Peter

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